Manière Manouche

Pariser Flair zum Schwelgen

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Keine andere Musik bringt Lebensfreude, Leichtigkeit und Leidenschaft so auf den Punkt wie die der Sinti und Roma, den sogenannten Manouches. Ihre pulsierende Art berührt die Zuhörer und zieht sie in ihren Bann, festgeschriebene Noten werden befreit, Kreativität und Virtuosität springen ein. Die Musik der Manouches entwickelt sich ständig weiter und bekommt neue Gesichter, denn sie entsteht alleine aus der Kunst des Hinhörens und Improvisierens. Dass dadurch verschiedenste Facetten und Richtungen entstehen, versteht sich von selbst. Eine bekannte Variante nennt sich Gypsy Jazz, hier kommen meist Violine, Gitarren, Kontrabass und manchmal Klarinette oder Akkordeon zum Einsatz und erzeugen einen Swing, der unter die Haut geht.

Manière Manouche, bestehend aus Uli Lachmann (Kontrabass), Matthias Lichtenthaler (Violine), Peter Nürnberg (Akkordeon) und Michael Santifaller (Gitarre) haben sich dem Gypsy Jazz und dem Valse Musette verschrieben. Die vier erfahrenen Musiker sorgen für eine Zeitreise in das Paris der 30er-, 40er- und 50er-Jahre, dessen unverwechselbares Flair immer noch begeistert. Schnell überträgt sich die Leichtigkeit, die Frische des gespielten Swings auf das Publikum, für die Atmosphäre sind aber vor allem die Spielfreude und Fingerfertigkeit der Musiker entscheidend. Es entstehen positive Stimmung und Harmonie, und plötzlich ist der Charme des Paris aus vergangenen Zeiten zum Greifen nah. Manière Manouche präsentiert die musikalische Kultur der Manouches einem neuen Publikum und verdeutlicht, dass der Spaß an der Musik das Wesentliche ist.

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